Rencontrez Caroline Monnet

Caroline Monnet ist eine multidisziplinäre Künstlerin mit Anishinaabe- und französischer Herkunft. Ursprünglich aus der Region Outaouais stammend, lebt und arbeitet sie in Mooniyang/Montreal.

© Richard Max Tremblay

Sie gilt als eine der bedeutendsten und aufregendsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen Kunst- und Filmszene Kanadas. Ihr ist in der diesjährigen Reihe ein Schwerpunkt gewidmet.

Ein gemeinsam mit Caroline Monnet kuratiertes Kurzfilmprogramm gibt einen Einblick in die vielseitige Filmsprache der Künstlerin. Werkstattgespräche vor Ort ermöglichen einen Dialog zwischen Publikum und Künstlerin (Januar und Februar 2026).

Mehr zur Person

Mit dem Antrieb, indigene Identität durch komplexe kulturelle Narrative zu vermitteln, setzt sich Caroline Monnet in ihrem künstlerisch-bildnerischen und filmischen Arbeiten mit den Auswirkungen des Kolonialismus auseinander und nutzt Anishinaabeg-Methodologien, um veraltete Systeme zu überarbeiten

Monnet hat Abschlüsse (BA) in Soziologie und Kommunikationswissenschaften der Universität Ottawa und der Universität Granada (Spanien). Ihre Arbeiten wurden in Einzelausstellungen gezeigt, darunter im Montreal Museum of Fine Arts (Kanada), der Kunsthalle Schirn (Frankfurt, Deutschland), dem Arsenal art contemporain (New York, USA), dem Centre International d’Art et du paysage de l’île de Vassivière (Frankreich) und dem University of Toronto Art Museum (Kanada). Sie stellte weiterhin auf der Whitney Biennale (New York, USA), der Toronto Art Biennale (Kanada), im KØS Museum (Køge, Dänemark), im Musée d’art contemporain (Montréal, Kanada) und in der National Gallery of Canada (Ottawa, Kanada) aus.

Ihre filmischen Arbeiten liefen weltweit auf zahlreichen Festivals, darunter das Toronto International Film Festival, das Sundance Film Festival, die Berlinale, das Gothenburg International Film Festival und das Rotterdam International Film Festival. Ihre Arbeiten wurden auch in Einzel- und Gruppenausstellungen in Kanada, den Vereinigten Staaten und Europa gezeigt, insbesondere auf der Whitney Biennale in New York.

2020 war Caroline Monnet Finalistin für den Sobey Arts Award. Sie wurde außerdem für die Cinéfondation-Residenz in Paris der Filmfestspiele von Cannes ausgewählt, erhielt das Merata Mita-Stipendium des Sundance Institute und wurde zur Compagne des arts et des lettres du Québec ernannt.Arbeiten von Caroline Monnet sind in zahlreichen Sammlungen in Nordamerika sowie im Maison de l’UNESCO in Paris vertreten.